Die Entstehungsgeschichte der Rennrodelgemeinschaft „Weißer Blitz" e.V. Neusatz

Es begann am 25.11.1973, einem autofreien Sonntag, ausgelöst durch den Ölboykott der OPEC-Länder. Im Gasthaus „Zum Löwen" hatte sich eine fröhliche Stammtischrunde eingefunden und jeder zerbrach sich den Kopf, wie man diesem Fortbewegungsmalheur ein Ende bereiten könnte. Irgendwann wurde die Idee geboren, dass man doch seinen Rodel wieder als Fortbewegungsmittel verwenden könnte und da jeder überzeugt war, selbst der beste Rodler zu sein, wurde eine Wette abgeschlossen. 

Es sollte ein Rodelrennen in Neusatz stattfinden. Dies war die Geburtsstunde der „Rennrodelgemeinschaft Weißer Blitz". Dass es mehr als zwei Jahre dauern würde, bis dieses erste Rennen stattfinden konnte, ahnte zu diesem Zeitpunkt keiner der Beteiligten.

  • Generationswechsel und Zukunft

    Mit einem neuen Vorstandsteam wurde der nächste Schritt in die Zukunft gegangen.
    Jüngere Mitglieder übernehmen Verantwortung und führen den Verein mit frischen Ideen weiter – ohne die Wurzeln zu vergessen.

  • Jubiläum und Weltmeistertitel

    Das 50-jährige Vereinsjubiläum wurde zu einem echten Höhepunkt:
    Mit der Ausrichtung der Rollenrodel-Weltmeisterschaft in Bühl-Neusatz setzte der Verein ein starkes Zeichen.
    Der Gewinn des Weltmeistertitels im Doppelsitzer machte das Jahr 2023 unvergesslich.

  • Internationale Erfolge

    Die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften markierte den sportlichen Aufstieg.
    Besondere Erfolge, darunter Podestplätze bei internationalen Wettbewerben, zeigten:
    Der „Weiße Blitz“ ist auch auf großer Bühne konkurrenzfähig.

  • Einstieg in den modernen Rennsport

    Mit dem Rollenrodeln begann ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte.
    Erste größere Veranstaltungen wie der Schwarzwaldpokal machten deutlich, welches Potenzial im Verein steckt.

  • Fester Bestandteil des Dorflebens

    In den folgenden Jahren entwickelte sich der „Weiße Blitz“ zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Neusatz.
    Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und ehrenamtliches Engagement prägten diese Zeit.

  • Neue Wege im Sport – Hornschlitten

    Die Gründung der Hornschlitten-Abteilung brachte eine weitere Facette in den Verein.
    Mit Rennen am Immenstein und wachsender Beteiligung wurde der Verein auch über die Region hinaus bekannter.

  • Erweiterung zum Mehrspartenverein

    Mit der Gründung der Freizeitgruppe öffnete sich der Verein weiter für unterschiedliche Aktivitäten.
    Neben dem Rodelsport entstanden Angebote wie Fußball und gemeinschaftliche Veranstaltungen – ein wichtiger Schritt hin zu einem lebendigen Dorfverein.

  • Erste Rennen und Aufbau

    Mit etwas Verzögerung, aber umso mehr Begeisterung, wurden Mitte der 1970er Jahre die ersten Rennen durchgeführt.
    Die Leidenschaft für den Rodelsport wuchs – ebenso wie die Gemeinschaft dahinter.

  • Die Anfänge – Eine Idee wird geboren

    Am 25. November 1973, während der Zeit der Ölkrise und autofreier Sonntage, entstand in geselliger Runde die Idee, das Rodeln wieder aufleben zu lassen.
    Was zunächst als einmalige Aktion gedacht war, entwickelte sich schnell zu mehr – der Grundstein für unseren Verein war gelegt.